kultur datenbank

Suche

Ein Projekt von:

VERANSTALTUNGEN KULTURSCHAFFENDE Bildende Künstler Musiker Theaterschaffende Filmschaffende EINRICHTUNGEN VIDEOTHEK DIE KULTURDATENBANK DAS NETZWERK GO MOBILE DATENSCHUTZ HOME
PARTNER NEWS
Industriekultur in NRW
Orte, Veranstaltungen, Links und jetzt neu: die Industriegeschichte der Regionen weiter
 

Suchen
EmpfehlenEmpfehlen
DruckansichtDruckansicht
BearbeitenBearbeiten
Saioa Hernandez
Musik | Theater
Mit ihrem Debüt an der Mailänder Scala am 7. Dezember 2018 als Odabella in Verdis ATILLA wurde sie gewissermaßen über Nacht zum Opernstar. Doch war sie bereits vorher an Bühnen wie der Opéra national du Rhin, am Teatro Massimo di Catania, am Grand Théâtre de Genève, am Teatro Giuseppe Verdi di Trieste, am Teatro Municipal do Rio de Janeiro oder der Griechischen Nationaloper sowie an der Koreanischen Nationaloper in Seoul u. a. in Partien wie Tosca, Georgetta / IL TABARRO und Nedda / PAGLIACCI zu erleben. Jüngst sang sie zudem die Titelpartie in Catalanis LA WALLY am Teatro Municipal von Piacenza mit weiteren Vorstellungen in Modena und Reggio Emilia.

Außerdem absolvierte Saioa Hernandez mit großem Erfolg bei Presse und Publikum Debüts in drei relevanten Verdi-Partien: Am Teatro San Carlo in Neapel sang sie Leonora in IL TROVATORE, Amelia in UN BALLO IN MASCHERA gab sie in La Coruña und die Titelpartie in AIDA sang sie am Teatro Regio die Torino auf einer Gastspielreise nach Oman (Royal Opera House of Muscat). Auch gab sie Francesca da Rimini in Zandonais Meisterwerk an der Opéra national du Rhin in Strasbourg und kehrte nach Piacenza in der Titelpartie von Ponchiellis LA GIOCONDA und nach Parma als Tosca zurück.

Auch im Belcanto ist die spanische Künstlerin zu Hause. So gehören zu ihrem Repertoire Norma in Trieste, Catania, Padua und Melbourne. Sie sang Imogene / IL PIRATA in der brasilianischen Erstaufführung in Rio de Janeiro. Als Mathilde / GUILLAUME TELL gastierte sie in Genf und als Zaira beim Festival von Martina Franca. Engagements führten sie als Luisa Miller nach Triest, als Violetta / LA TRAVIATA nach Savona, als Maddalena / ANDREA CHENIER nach Piacenza, Modena, Reggio Emilia und Ravenna, als Leonora / LA FORZA DEL DESTINO nach Beijing und als Abigaille / NABUCCO an die Semperoper in Dresden. Zu ihren weiteren Partien zählen Suor Angelica, Mimí / LA BOHEME, Cio-Cio-San / MADAMA BUTTERFLY, Rosalinde / DIE FLEDERMAUS, Fiordiligi / COSI FAN TUTTE und Gilda / RIGOLETTO.

Auf dem Konzertpodium gestaltete sie u. a. Verdis „Messa da Requiem“, Mahlers 2. Sinfonie, Mendelssohns „Elias“, Orffs „Carmina Burana“, Rossinis „Petite Messe solennelle“ und „Stabat Mater“ ebenso wie Mozarts „Requiem“ und „Krönungsmesse“ sowie dessen „Vesperae solennes de confessore“. Kürzlich gab sie ihr Debüt in Wagners „Wesendonck-Liedern” für das spanische Classic Radio und Beethovens 9. Sinfonie am Palau de la Música in Barcelona. Sie gastierte auch am Teatro de la Zarzuela in Madrid, wo sie die zentralen Partien in EL GATO MONTÉS, LA MARSELLESA, LA DEL SOTO DEL PARRAL und in CURRO VARGAS interpretierte.

Saioa Hernandez wurde in Madrid geboren und studierte bei Santiago Calderón, Borja Mariño, Francesco Pio Galasso (auch derzeit), Vincenzo Scalera, Renata Scotto und Montserrat Caballé. 2009 gewann sie die Manuel Ausensi Competition am Gran Teatre del Liceu in Barcelona, nachdem sie im Vorjahr bereits den Zweiten Preis errungen hatte. Im Dezember 2010 gewann sie den Jaume Aragall International Singing Competition am Teatro Principal de Sabadell. Im selben Jahr errang sie den Zweiten Preis beim International Vincenzo Bellini Bel Canto Competition und war 2011 Preisträgerin des Logroño International Singing Competition.