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>Mobil ausspielen – aber bitte hybrid anlegen<. Drei neue Apps für das Staatsballett Berlin, die Berliner Bühnen und die Lange Nacht der Opern und Theater


App für das Staatsballett Berlin
Die Anforderungen an die Online-Kommunikation von Kulturinstitutionen sind in den vergangenen Jahren stark angewachsen – und haben sich in eine erstaunliche Breite ausdifferenziert. Eine solide gebaute und betriebene statische Website ist nur mehr ein Knotenpunkt innerhalb eines verzahnten Geflechts aus Redaktionstools, Bild- und Film-Datenbanken, Fanpages, sozialen Netzwerken und mobilen Applikationen.

Kulturserver stellt hier die neusten Produktionen vor, die auf Basis von CultureBase entstanden sind.


Im iTunes Store
Staatsballett Berlin
Berlin Bühnen

Im Google Android Market
Staatsballett Berlin

Web-Apps (wird für SmartPhone via Weiche ausgeliefert)
staatsballett-berlin.de
berlin-buehnen.de
langenacht.berlin-buehnen.de


Kulturserver begreift sich in diesem Anforderungsprofil zunehmend als Berater und Anbieter von hybriden Lösungen, die einen Großteil dieser Online-Kanäle synchron online bringen, technologisch verknüpfen und redaktionsfreundlich gestalten.

Drei Applications, die in diesem Frühjahr in die Regale der App-Stores aufgenommen wurden, sind augenscheinliche Erzeugnisse unserer hybriden Verfahrensweise: Das Staatsballett Berlin war im Januar unser erster Partner bei der Neuentwicklung einer Application, die die unflexible Funktionalität und das variantenarme Erscheinungsbild nativer Baukasten-Apps verlässt.

Das Berlin-Bühnen-Portal und die Lange Nacht der Opern und Theater sind nun ebenfalls verfügbar. Alle drei Kulturinstitutionen spielen so ihre Datenbankinhalte automatisiert zugleich ohne zusätzlichen Pflegeaufwand auf stationäre wie auf mobile Plattformen aus. Mit einem Erscheinungsbild und einer Navigation, die auf Linie liegen, aber auf die spezifischen Bedürfnisse des Nutzers wie die gewünschte Marketingleistung abgestimmt und angepasst sind.

Warum also nicht auf einen preiswerteren App-Baukasten zurückgreifen? Aus demselben Grund, warum man als Stadttheater oder Opernhaus kein Blog-Content-Management-System für seine Website nutzt: Die Navigation und die Funktionalität sind stark vorgeprägt und kaum variierbar. Klick-Buttons, Text-Felder und Media-Player haben ein standardisiertes, nicht anpassbares Erscheinungsbild. Und kein Online-Redakteur strebt danach, Content für jede Kommunikationsplattform gesondert einzupflegen.

Warum überhaupt eine inhaltlich zugeschnittene App? Aus dem einfachen Grund, weil User auf mobilen Endgeräten nicht mit übermäßig vielen Hintergrundinformationen aufgehalten werden möchten. Gut bewertete Apps haben sich durch drei Merkmale ausgezeichnet: Klarheit und Sicherheit in Navigation und Funktion. Reduktion auf die angebrachten und wesentlichen Inhalte. Spielerische und haptische Lösungen komplexer Vorgänge. Eine einfache mobile Version der Website ist nicht mehr als eine Kopie sämtlicher Inhalte, die für stationäre Rechner mit entsprechend großen Bildschirmen erstellt wurden. Außerdem wird sie nicht von den App-Stores der Smart-Phone-Hersteller akzeptiert und verpasst so den hauptsächlich interessanten Vertriebsweg.

Drei Linien sind es also, denen man nachspüren sollte bei der Konzeption einer mobilen Applikation: Reduktion auf schlank gegliederte Kerninhalte. Aktualität, also Spielplan- oder Ausstellungsdaten mit angeschlossenem Online-Vertrieb. Intuitive und haptisch angenehme Menüführung.

In den kommenden Wochen werden weitere Apps folgen. Bestehende Apps wie die von Berlin Bühnen werden um Informationen, Bilderstrecken und Videooptionen erweitert. Bei Anregungen oder Fragen zu den Möglichkeiten solcher Produktionen freuen wir uns über Ihre Nachricht unter app@kultuserver.de
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